Salt Lake City
Während
Frankreich in die Hitzewelle taucht, hatte Romain Dumas dieses Wochenende Verabredung
in der… Wüste! In der Tat, fand in Salt Lake City, die 5. runde
der American Le Mans Series statt. Der ganz neue Ring von Salt Lake City befindet
sich schön in der Mitte des Salz Sees. Das heißt bei Meer Ebene in
einer der trockensten Gegend der Vereinigten Staaten. Er machte sehr schnell
die Einstimmigkeit bei den Piloten. Lang, schnel, mit schöne Kurven und
wenig gefährliche Notausgänge, ist dieser Ring nicht sehr günstig
für die LM P2 Kategorie. Er ist besser an die Eigenschaften des Audi R10
mit Dieselmotor angepaßt, von dem es die große Rückkehr in
der Meisterschaft war.
Dennoch schuf Romain schon bei den Versuchen das
beste chrono. Aber bei den Qualifikationen zeigten sich die Audi R10 kompromißlos.
Romains Mannschaftskamerad, Timo Bernhard, schuf die zweite Zeit in LM P2 für
einige kleine Hundertstel Sekunde nur.
Am Samstag Nachmittag als das
Quecksilber noch sehr hoch auf dem Thermometer von Salt Lake City stand, stellten
sich die Wagen am Start vor. Romain war es, der sich in Spyder Porsche RS #7
für das erste Relais installierte. Der Franzose verbrachte die zwanzig
ersten Minuten hinter dem Schwesterwagen, bevor er ihn uberholte. Nach 45 Minuten,
fuhr der Porschpilot zu seinem Box raus, um eine Versorgung und Pilotwechsel
durchzuführen. Zugunsten der Versorgung brachte Timo Bernhard den Spyder
Porsche RS #7 in Polposition des Wettrennens. Aber nach 1Std 55 Wettrennen müsste
er auch wieder durch die Stände. Diese großartige Fahrt wird leider
unterbrochen, als Romain mit dem Wagen, zurück auf den Ring fuhr.
"Ich
bin in erster Stelle vor unserem zweiten Wagen zurück auf den Ring gekommen.
Mit kalten Reifen und vollgetankt habe ich es vorgezogen den Wagen vor zu lassen,
um ihn nicht unnötig zu blockieren. Ich wußte, daß ich schnell
wieder nach vorne kommen könnte. Leider von meiner ersten Rundfahrt an
hat der Wagen, übertrieben untersteuert. Ich bin rausgekommen auf die Erde,
und an der folgenden Kurve ganz raus. Das Gasspedal wurde in der Tat durch eine
Gummikugel blockiert! Das haben die Mechaniker aufgedeckt, als ich zu den Ständen
zurückkehrte. Natürlich haben wir durch diesen Stop Zeit verloren.
Ich bin abgefahren, aber ein technisches Problem beim Motor, der mit der vorhergehenden
Reparatur zusammenhängt, ist sofort während meiner Rückkehr auf
den Ring erschienen. Dies hat eine Neutralisierung des Wettrennens bewirkt.
Ich habe die Haube aufgerichtet, um selbst diese Panne zu reparieren, aber es
gab bereits keine große Hoffnung mehr, so gross war unsere Verspätung.
Es ist schade, weil wir einem neuen Sieg verlieren, aber auch, weil wir erneut
wertvolle Punkte in der Meisterschaft nachgeben."
Mit
einer Rücklage von 27 Punkten, werden sich Romain und sein Mannschaftskamerad
dieses Wochenende in Portlant vorstellen, ein Ring, wo sie sich die zwei letzten
Jahre in GT2 das Podium geholt hatten.
Romain DUMAS