Portland
Nach
den Problemen von Salt Lake City wartete Romain Dumas das Wettrennen von Portland
mit einer großen Ungeduld. Der aus Alès stammende Pilot hoffte,
von dieser 6. Prüfung der Saison eine bessere positionierung gegenüber
den Wettbewerber. Romain wiederfand seine übliche Begeisterung bei den
ersten Versuchen. Er verwirklichte die Zweitbeste absolutzeit in den zwei Versuchsfahrten.
"Wir verfügen über
ein sehr gut ausgewogenen Wagen, was uns erlauben zollte, eine schöne Stelle
an der Ankunft zu erhalten. Die Audis werden wie üblich sehr leistungsstark
sein. Die zwei Lola LM P1 des TEAM Dyson sind von 60Kg erleichtert worden. Sie
müßten auch leistungsstark sein." erläuterte
Romain nach Ablauf der Qualifikationen.
Er beendete diese an 4. Platz der
Startlinie zwischen den zwei Audi R10. Und er erhielt seine 3e Polposition der
Kategorie LMP2 seit Beginn des Jahres. Hundertprozentigen Erfolg in dieser übung
und einem neuen Ringrekord in der Kategorie.
An der sehr befürchtete
erste Kurve, wo gewöhnlich manche hängen bleiben, stieß man
sich. Es gab Gedränge. Um sich daraus zu halten müsste Romain auf
den Geschwindigkeitsbrecher fahren, bevor er das hintere Teil der Audi R10 von
Capello unfreiwillig rammte. Maassen auf dem anderen Porsche versuchte vergeblich,
davon zu profitieren um ihn zu überholen. Nach Ablauf der ersten Runde
führte Romain die Kategorie LM P2, indem er sich an dem 5. Platz hinter
den zwei Lola und der zwei Audi hielt. Während seines Relais und bis zu
den überholungen der Nachzügler hielt sich Romain nahe bei den Kopffahrzeugen.
Er blieb während mehr als acht Runden hinter der Lola EX257 von McMurry
blockiert. Er verlor wertvolle Zeit. Mit einer grösseren Motorkraft erwies
sich dieser Prototyp extrem schwierig zu überholen. "Ich
machte den Kommissaren Zeichen an jeder Runde. Aber sie begreiften nicht daß
eine LM P2 eine LM P1 überholen kann. Ich habe viel Zeit hinter diesem
Pilot verloren. Er umfaßte den Sinn dieser blauen Fahnen nicht, die man
ihm an jeder Kurve vorstellte. Duncan hat davon profitiert, um aufzuholen. Uber
einmal an der erste Kurve habe ich ein gelben Wagen auf meiner Höhe bemerkt.
Ich begang zu drehen. Überrascht habe ich mich außerhalb der Spur
auf dem schmutzigen Teil des Ringes wiedergefünden. Unsere Wagen haben
sich berührt, und die Lola machte eine volle Umdrehung. Leider hat sie
im zurückfahren die RS Spyder bei der linken Flanke gerammt. Die Mechaniker
brauchten fast zwanzig Minuten, um den Heizkörper und den Auspuff zu wechseln.
Selbst wenn das Team sehr schnell gearbeitet hat, war es zu spät, um einen
sieg in LM P2 zu hoffen." Timo Bernhard
brachte den Spyder Porsche RS #7 in 3. Position der Kategorie. Dieses 4. konsekutive
Podest waren kein Trost für Romain und sein Mannschaftskamerad. Es bleiben
nur noch Vier Wettrennen vor Schluss, sie befinden sich 34 Punkten hinter dem
Kategorieführer Field-Hallyday und 29 Punkten von Luhr-Massen.
Bevor
sie die ALMS in Road Amerika viederfinden, am 18. August, wird Romain bei den
24 std von SPA mit Emmanuel Collard und Luca Riccitelli für Ebimotors teilnehmen.
Romain DUMAS